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Sonderbehandlung für homosexuelle Pflegeeltern

veröffentlicht am 2. März 2012

Das Jugendamt München verlangt von schwulen und lesbischen Paaren, dass sie über die üblichen Angaben hinaus einen zusätzlichen Fragebogen ausfüllen. Sie müssen unter anderem Auskunft über die Reaktionen ihres Umfeld auf ihre Homosexualität geben.

Abschreckung oder fachlich begründet – das Jugendamt München lässt schwule und lesbische Bewerber/innen Zusatzblatt ausfüllen

Quelle: queer.de, 01.03.2012

Außerdem müssen sie erklären, ob es für sie einen Unterschied macht, wenn ein Kind bei schwulen oder lesbischen Pflegeeltern aufwächst. Die rosa Liste und die Grünen im Münchener Stadtrat kritisieren diese Praxis.

Die Sonderbehandlung stellt eine massive Diskriminierung dar und zeigt, dass Regenbogenfamilien von Jugendämtern nach wie vor oft argwöhnisch betrachtet werden. Verantwortlich für das Vorgehen des Münchener Jugendamtes ist Sozialreferentin Brigitte Meier von der SPD.

Mehr dazu findet ihr unter queer.de, dort könnt Ihr auch den zusätzlichen Fragebogen als pdf-Datei runterladen.

 

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