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Rot-grüner Koalitionsvertrag unterstützt LSBTTI

veröffentlicht am 14. Juni 2012

Die rot-grüne Landesregierung will ihren eingeschlagenen Kurs zum Abbau von Diskriminierung sowie Homo- und Transphobie fortsetzen.

Mit Schwung in eine neue Regierung - Quelle: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann

SPD und Grüne haben sich auf einen Koalitionsvertrag verständigt, der am Freitag noch von Sonderparteitagen beider Parteien bestätigt werden muss. LSBTTI sind darin auch Thema. Die Landesregierung plant, den Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie voranzutreiben. Die Regierung nennt die LSBTTI-Nicht-Regierungsorganisationen als wichtigste Partner bei der Umsetzung. Explizit werden auch Regenbogenfamilien erwähnt: Die Beratung von Regenbogenfamilien soll gestärkt und vernetzt werden.

Außerdem setzt die Koalition auf die Sensibilisierung pädagogischer Fachkräfte. Gender- und Queerkompetenzen sollen zu einem festen Bestandteil der Aus-, Fort- und Weiterbildung werden. LSBTTI soll zudem in der Schule thematisiert und in den Lehr- und Lernmaterialien berücksichtigt werden.

Die grundlegende Handlungsmaxime im Koalitionsvertrag lautet: „Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle (LSBTTI) sind ein Teil unserer vielfältigen Gesellschaft. Wir werden auch weiterhin dafür eintreten, dass alle Menschen in NRW, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Behinderung, Religion oder sexueller Identität, diskriminierungsfrei leben können. Der Abbau von Diskriminierung, Homo- und Transphobie ist Querschnittsaufgabe der Landesregierung.“

Hier könnt Ihr den Koalitionsvertrag als pdf-Datei herunterladen – das Thema LSBTTI findet Ihr auf Seite 138.

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