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Warten mit Merkel

veröffentlicht am 14. August 2012

Das Ehegattensplitting wird zum echten Sommerlochthema und zum Spaltpilz für die Regierungskoalition. Kanzlerin Merkel setzt auf Abwarten.

Das Thema Ehegattensplittung soll sich nach Merkels Wunsch hinten anstellen - Foto: © Richard Cote - Fotolia.com

Reizthemen gibt es in der Koalition im Moment genug: vom Betreuungsgeld bis zur Praxisgebühr. Da passt es ins Bild, dass wenig Einigkeit über das Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartnerschaften herrscht.

Angela Merkel begegnet dem allgemeinen freien Gedankenaustausch, indem sie auf ein einschlägiges Urteil des Verfassungsgerichts warten will. Damit ist im nächsten Jahr zu rechnen. Ob damit die Debatte aufhört, ist zweifelhaft.

Wer gerne echte konservative Meinungen zu dem Thema lesen möchte, kann sich in die Kommentare unter faz.net vertiefen, die verdeutlichen, dass es mit Anti-Diskriminierung vielleicht doch noch nicht so weit her ist.

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