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US-Langzeitstudie: Kinder aus Regenbogenfamilien sind erfolgreich und zufrieden

veröffentlicht am 7. November 2012

26 Jahre haben US-amerikanische Wissenschaftler_innen die Entwicklung von Kindern in lesbischen Regenbogenfamilien untersucht. Ihre Fazit fällt durchweg positiv aus.

Teenager springen bei Sonnenuntergang in die Höhe

Regenbogenfamilien machen Spaß – Foto: © Alex Koch – Fotolia.com

Für die Studie “Adolescents with Lesbian Mothers Describe Their Own Lives” wurden 78 Heranwachsende über ihr alltägliches Leben, Freizeitaktivitäten, ihre Pläne, Freundschaft, Interaktion in der Familie, Role Model und Gesundheit befragt. Die besondere Familienkonstellation ist für die Befragten keine Problem; oft geben sie an, eine enge Familienbindung zu leben.

Fast alle der beteiligten Teenager sehen ihre Mütter als gute Role-Models und geben an, enge Freundschaften zu – meist heterosexuellen – anderen Jugendlichen zu pflegen. Die meisten von ihnen haben kein Problem damit, ihre Freund_innen mit nach Hause zu bringen und über die sexuelle Orientierung ihrer Mütter zu informieren.

Nanette Gartrell, die Leiterin der Studie, bringt die Ergebnisse auf den Punkt: „Wir haben diese Familien 26 Jahre lang begleitet. Diese Kinder waren geplant und ihre lesbischen Mütter waren sehr engagierte Eltern. Am Ende der High School geben die Heranwachsenden an, exzellente Abschlüsse zu haben, sich mit ihrer Familie und ihren Freund_innen verbunden zu fühlen und ihre Eltern zu bewundern. Als Psychologin kann ich sagen, dass dies genau die Ergebnisse der Kindererziehung sind, die sich alle Eltern erhoffen.“

Mehr über die Studie könnt Ihr auf der Website des Williams Institutes erfahren.

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