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Mit einer Tablette aus Dänemark gezüchtet

veröffentlicht am 18. Juni 2013

Phoenix befasst sich in einer Schwerpunktsendung mit den vielfältigen Aspekten der rechtlichen Angleichung.

Wer hat hier viel zu schultern? – © michaklootwijk – Fotolia.com

In der Sendung geht es um Ehegattensplitting, Öffnung der Ehe, Adoption und Gegenbewegungen, besonders in Osteuropa. Die aktuelle Situation wird punktuell in Europa und den USA skizziert und die Gesetzeslage der einzelnen europäischen Länder miteinander verglichen.

Sehr schön zu beobachten ist der Besuch von Kinderreporter_innen bei einer Regenbogenfamilie: Im Vorfeld mutmaßen sie, der Name leite sich aus dem Nachnamen ab, die Zeugung durch eine Samenspende erklären sie so: Der Sohn der beiden Frauen sei mit einer Tablette aus Dänemark gezüchtet worden.

Als Studiogäste versuchen Sabine Arnolds vom LSVD und der Psychologe Dominic Frohn die einzelnen Fäden zusammenzubringen. Von Todesstrafe, die auf Homosexualität steht, über der Frage nach der Einstufung von Homosexualität als Krankheit bis hin zur den homophoben Äußerungen auf einem CDU-Parteitag gibt es einiges an Problemfeldern zu bearbeiten.

Die anschließende Dokumentation von Sabrina Dittus begleitet drei Jugendliche bei ihrem Coming-Out. Schnell wird klar: Das ist auch heute kein leichter Weg. Ihr Tipp: Rücken gerade, Brust raus und in die Welt.

Hier könnt Ihr Euch die Sendung ansehen.

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