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Landtag NRW: AfD – tut weh!

veröffentlicht am 14. September 2017

Im nordrhein-westfälischen Landtag hat die AfD nun ihren Einstand gegeben. Anlässlich der Debatte über zwei Anträge – Gleichstellung von Regenbogenfamilien (Grüne) und Umsetzung der Ehe für alle (SPD) – warf die Sonne der AfD-Rhetorik lange, düstere Schatten.

Familienvielfalt diskriminierungsfrei leben – Foto: © Robert MacAusland – istockphoto.com

Nein: “Ehe für alle” bedeutet nicht, Kinder zu heiraten oder Haustiere oder Blümchen. Und Familie ist da, wo Kinder sind! Alice Weidel könnte das ja ihren politischen Weggefährten endlich mal erklären.

Festzuhalten bleibt: Der SPD-Antrag wurde mit den Stimmen von CDU, FDP und AfD abgelehnt. Der Antrag der Grünen wurde einstimmig in die Ausschüsse verwiesen. Und der neue Integrations- und Familienminister Joachim Stamp (FDP) ließ sich zu einem Statement hinreißen, an dem er gemessen werden wird. Die NRW-Regierung werde sicherstellen, dass Schwule und Lesben ab dem 1. Oktober gleichberechtigt heiraten dürfte. Die Regierung werde ferner auch in Projekte wie die Beratung von Regenbogenfamilien investieren.

“Das kann ich Ihnen klipp und klar versprechen”, so Stamp.

Hier könnt Ihr den Antrag der Grünen nachlesen

Den SPD-Antrag findet Ihr hier

Mehr dazu könnt Ihr im queer-Beitrag erfahren

 

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