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Reform des Abstammungsrechts: „Mit-Mutter“ bei Heirat oder eingetragener Lebenspartnerschaft

veröffentlicht am 14. März 2019

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will das Abstammungsrecht reformieren. Dazu gehört, lesbische Paare bei der Geburt eines Kindes gleichzustellen: Die Partnerin der Frau, die das Kind zur Welt bringt, soll automatisch „Mit-Mutter“ mit allen Rechten und Pflichten werden.

Einzige Voraussetzung: Das Paar ist verheiratet oder ist eine eingetragene Lebenspartnerschaft.

Der nun vorgestellte 62-seitige Entwurf soll Grundlage für weitere Diskussion sein, innerhalb der Regierung und den Fraktionen sowie Ländern und Verbänden. Es bleibt abzuwarten, wie der formale Gesetzentwurf dann aussehen wird. Aber: Die FDP moniert bereits jetzt, dass Mehr-Eltern-Familien in dem Entwurf nicht abgebildet seien. Auch sie entsprechen längst der Lebenswirklichkeit. Der LSVD regt schon seit etlichen Jahren Veränderung an. Auch die Bundesinteressengemeinschaft Regenbogenfamilienfachkräfte (BIG RBFF) stellt weitgehendere Forderungen auf.

Mehr zum Thema „Familienrecht modernisieren“ könnt Ihr auf der Website des LSVD lesen

Auch die Medien berichten:

queer.de vom 18.03.2019

Tagesschau.de vom 13.03.2019

Zeit online vom 13.03.2019

Spiegel online vom 14.03.2019

Ärzteblatt online vom 14.03.2019

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