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Zu viel gewollt?

veröffentlicht am 12. März 2019

Die ARD wird in ihrem Film am Mittwoch experimentell – zumindest inhaltlich. In einer Komödie geht es um eine „neu-lesbische“ Mutter, die mit ihrer deutlich jüngeren Partnerin gerne ein Kind haben möchte. Als Samenspender denkt sie an ihren Sohn.

Der wiederum ist aufs Erste nicht wirklich angetan von der Idee („Mein Samen gehört mir“) und verliebt sich dann auch noch in die Freundin seiner Mutter. Daneben gibt es noch allerhand andere Irrungen und Wirrungen. Die betont lockere Mutter (Katja Flint) wird durch ihren eher verkopften Sohn (Max Riemelt) kontrastiert, was zu einigen Reibungen führt.

Ist das wirklich witzig oder doch eher ein missratener Versuch, locker und luftig mit sexueller Identität, Familiengründung und neuen Familienkonstellationen umzugehen? Das versprochene romantische Ende sorgt auch eher für ein mulmiges Gefühl… Am besten macht Ihr Euch selber ein Bild: Der Film „Die Freundin meiner Mutter“ läuft am 13. März um 20.15 Uhr im Ersten und ist danach sicher in der Mediathek abrufbar.

Wer vorab noch mehr wissen will, kann sich hier informieren.

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