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LAG Regenbogenfamilien NRW

Die LAG Regenbogenfamilie ist durch den Bedarf an Vernetzung, Austausch und Qualitätssicherung zum Thema Regenbogenfamilie in NRW entstanden, der vor allem bei der Erstellung der Broschüre „Regenbogenfamilien werden und sein“ in NRW 2011 deutlich wurde.

In der LAG Regenbogenfamilie sind Vertreter_innen der Angebote über einen virtuellen Verteiler und halbjährliche Sitzungen vernetzt. Initiiert wurde die LAG durch Vertreter_innen der LAG Lesben in NRW, der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. und der AIDS-Hilfe Münster im Jahr 2012. Die LAG Regenbogenfamilie wird aktuell aus Projektmitteln der lesbischen Selbsthilfe mit
1600 Euro jährlich durch das Land NRW marginal bezuschusst. Die ehrenamtlichen Strukturen müssen an dieser Stelle durch Hauptamtlichkeit unterstützt werden.

Der Trägerverein ist aktuell vielfältig e.V mit den ehrenamtlich aktiven Vorstandsfrauen Meike Adam und Michaela Herbertz-Floßdorf. Diese neue Familienselbsthilfe in NRW bedarf dringend einer Absicherung. Wesentliche Themen der lokalen Gruppen sind:

  • Fragen des Kindeswohls – Nehmen die Kinder Schaden, wenn sie bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen? Welche Studien gibt es dazu? Welches ist der beste Weg für das Kind?
    Familiengründung – Welche lokalen Strukturen gibt es, die bei der Familiengründung unterstützen? Welche Wege in die Familie gibt es und welchen Zugang kann ich bekommen? Wie ist die
  • Rechtslage, wann ist die Stiefkindadoption möglich etc.?
  • Kontakt zum örtlichen Jugendamt (Pflegekind, Adoption)
  • rechtliche Aspekte
  • gesundheitliche Aspekte
  • finanzielle Situation und Erwerbsleben
  • Coming-out – Wie gehe ich mit meiner sexuellen Identität um, wenn wir ein Kind haben? Soll ich meinen Eltern und weiteren Verwandten sagen, dass wir ein Kind planen? Wie soll ich es Ihnen sagen?
  • Begleitung während der Schwangerschaft und Geburt – An welche Hebamme oder Geburtsklinik können wir uns wenden? Wo wird man uns offen begegnen? Welche Vorsorge müssen wir treffen (vor allem bzgl. desrechtlichen Status der Co-Mutter/Vater), Besonderheiten bei der Schwangerschaft durch donogene Insemination
  • Stiefkindadoption
  • Umgang mit und Zuständigkeit von Ämtern (Wo muss ich hin? Wie sehen die Formulare für unsere Familienform aus? Gibt es überhaupt welche? Was kann ich beantragen? Wie gehe ich mit der Aufklärungsarbeit bei Ämtern und Behörden um?)
  • Betreuungsfragen zu Kita, Kindergarten, Tageseltern – u.a. Umgang in konfessionellen Einrichtungen
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Rollenentwicklung der (Co-)Eltern, soziale Elternschaft und ihre Aufgaben Umgang mit Diskriminierungserfahrung
  • Copingstrategien für Kinder
  • Einschulung und Schulerfahrungen
  • Suche nach Kontakten zur weiteren Regenbogenfamilien, Aktivitäten, Freizeitmöglichkeiten
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